Online Marketing Basics – Studieninstitut für Kommunikation Teil 1

Das Studieninstitut für Kommunikation mit Sitz in Düsseldorf bietet ein Seminar im Bereich Online Marketing Basics an. Es bietet einen guten Einblick über die Arbeitsbereiche eines Online Marketing Managers und klärt viele Begrifflichkeiten und zeigt auf, welche Schritte man gehen muss, um bestehende Webseiten zu optimieren bzw. neue Projekte von vornherein richtig anzugehen.

In Berlin wird das Seminar von Sven Deutschländer geleitet. Man merkte dem Experten für Suchmaschinenoptimierung das Engagement und die Begeisterung für die Themen deutlich an. Viele Praxisbeispiele aus seiner Arbeit als Geschäftsführer der Online-Marketing Agentur “SEO Profis Berlin” flossen in seine Erläuterungen mit ein, sodass man ein rundes Bild zum Thema erhielt auf welches man aufbauen kann.

Wen spricht das Seminar an?

Neben Studenten, Selbstständigen im Bereich E-Commerce fanden sich bei diesem speziellen Termin auch Teilnehmer, die in ihrer aktuellen Position perspektivisch mehr mit Themen rund um das vermarkten im Internet zu tun haben werden.

In den nächsten Wochen werde ich die Inhalte in kleinen Blogbeiträgen zusammenfassen – hier ist Teil 1.

Definition: Online Marketing

Online Marketing beinhaltet alle Maßnahmen die darauf abzielen potentielle Kunden auf die eigene Webpräsenz oder eine bestimmte Webseite zu lenken, auf der Geschäft angebahnt bzw. abgeschlossen werden kann.

Welche Ausprägungen des Online Marketing gibt es ?

  1. Display Advertising
  2. Video
  3. E-Mail Marketing
  4. Plattformmarketing
  5. Social Media Marketing
  6. Content Marketing
  1. Displaywerbung

Displaywerbung entwickelte sich aus der klassischen Printwerbung heraus. Der größte Anwendungsbereich ist die Bannerwerbung, die man häufig auf bspw. auf Webmailseiten oder Nachrichtenportalen. Also dort wo Menschen in erster Linie nicht unterwegs sind, weil Sie ihrem Bedarf nach einem speziellen Produkt folgen, wenn nicht gerade dem mit anderen in Kontakt zu treten oder sich über aktuelle Themen zu informieren.

Beispiele für eingebettete Banner neben dem eigentlichen Content (hier: Nachrichten)

Immer schwieriger wird es mittlerweile auf einigen Portalen den Unterschied zwischen redaktionellen Inhalten und der eigentlichen Werbung ausfindig zu machen. Wobei eine Werbeanzeige sich streng genommen immer abheben und klar als solche erkennbar sein muss.

Häufig spricht solche Werbung Menschen an, die wenig im Internet unterwegs sind und für die die Seite Ihres Internet- oder E-Mail – anbieters die Hauptadresse im Web ist.

2. Displaywerbung mit nativem Advertising

Wenn neben den redaktionellen Inhalten auch Werbungen in ähnlichem Stil eingereiht wird (bspw. in einem Newsstream) spricht man von “nativem” also “vertrauenswürdigem/bekannten” Advertising.

3. Videowerbung

Werbung im Videoformat ist vor allem bei der jüngeren Generation sehr beliebt. Neben Youtube sind hier Portale wie Twitch oder TikTok zu nennen.

Ein Werbebanner auf der Frontseite von Youtube kostet ca. 30.000 €/Tag

4. Newsletter / E-Mail-Marketing

Newsletter sind Bestandskunden-Tools und und können über Popups eingesammelt werden. Hier gibt es auch spezielle Opt-In-Popups, die erkennen, wenn der User sich in der Nähe der Ränder des Browsers bewegt.

Bei der Benennung des Newsletter sollte man auch schon mal kreativer sein. Besser ist “Abonniere unsere monatlichen XY-Tipps” . Man sollte auch nicht direkt nach zu vielen Daten von einem potentiellen Kunden verlangen, das schreckt viele ab und man kann später immer noch danach fragen.

5. Plattform-Marketing: E-Commerce

Am Beispiel von Amazon ist zu sehen wie wichtig Usability ist. Amazons Webdesign ist sehr rudimentär und hat sich nie sehr stark verändert.

VW hat vor kurzem sein Logo angepasst, aber selbst dort gibt es keine extremen Änderungen. Das was sich bewährt hat, hat sich nicht umsonst bewährt.

Text ist für Suchmaschinen wichtiger als Bilder, denn nach Bilder suchen Menschen nicht, sondern nach Begriffen.

Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler

Es gibt aber auch Beispiele, wo das Design der Seite einen höheren Stellenwert hat und Aushängeschild ist (Outfittery). Menschen, die noch nicht Kunden sind werden durch Cookies immer wieder identifiziert, sodass Sie bei einer Rückkehr auf die Seite mit speziellen Bannern und Angeboten angesprochen werden.

6. Social Media Marketing

Die meisten sozialen Netzwerke bieten Dienste für Unternehmen an, die zugeschnittene Anzeigen für deren Nutzer möglich machen.

  • Facebook Ads Manager
  • Twitter Ads Manager
  • Pinterest Werbeanzeigenmanager (im Frühjahr 2019 eingeführt)

7, Content Marketing

Redaktionelles abarbeiten von Themen rund um das angebotene Produkt wird immer wichtiger:

Ausprägungen:

  • Firmen-Blog
  • Anleitungen
  • Listen
  • Ratgeber
  • Studien
  • E-Books
  • Interviews
  • Rezensionen
  • Gastbeiträge
  • Youtube-Kanal (Whiskey wird nicht nur verkauft sondern jedes neue Produkt wird “getastet”)
  • Infografiken
  • Podcast (Es kann nebenher konsumiert werden)

Beispiel aus der realen Welt:

Otto Wilde Grillers ist ein junges Start-Up, welches hochwertige Infrarotgrills verkauft. Die Produkte sind auf dem neusten Stand der Technik und kosten ca. 900€. Es handelt sich nicht um ein Produkt für einen Spontankauf oder die breite Masse der Gesellschaft.. Das Unternehmen veranstaltet regelmäßige Events, wo die Produkte zum Einsatz kommen. Es werden auch Videos und Blogbeiträge veröffentlicht in denen wahres “Steakknowledge” vermittelt wird. Nach dem Kauf werden somit weitere “Erlebnisse” angeboten. Man kauft nicht nur einen Grill, sondern wird Mitglied einer Grill-Community.

Exkurs: Traditionelle Marketinginstrumente weiterentwickelt

Out Of Home Advertising gab es schon vor der digitalen Anzeigetafel

TraditionellDigital
PlakatwerbungDigital Billboard (LCD)
Lineares RadioPodcast

Vorteil bei digitalen Versionen liegt in der Zielgruppenansprache:

Traditionell Gießkannenprinzip

Digital – Zielgruppenansprache ist besser möglich: Erreicht nur den, den Sie erreichen soll ► Targeting

Targeting beschreibt die Möglichkeit Werbemittel anhand verschiedener Parameter zielgerichtet darzustellen, es dient Streuverluste zu reduzieren und der Auslieferung von digitaler Werbung an designierter Zielgruppe.

Es gibt aber Unternehmen, die klar auf die Gießkanne setzen: Amorelie

Traditionelles Marketing hat im Vergleich zu den digitalen Instrumenten weniger Controllingmöglichkeiten. Wie viele kaufen nachdem Sie einen Werbebanner an der roten Ampel gesehen haben?

Es gibt Ansätze wie das traditionelle Marketing dem entgegenwirken kann ► Einsatz von Zählern der vorbeifahrenden Autos.

Im 2. Teil meiner Zusammenfassung wird das Keyword Tarketing näher erläutert und auf einige Metriken zur Messung des Erfolgs und Effizienz im Online Marketing eingegangen.

Piero Nigro

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